Siebrechen für Entlastungsbauwerkezurück

Hochleistungssiebrechen / Siebschnecke

Die Regenwasserbehandlung in der Mischkanalisation gewinnt zunehmend an Bedeutung. Das Problem ist bekannt: ein außerordentlicher Regenguss, innerhalb kürzester Zeit füllen sich die Stauräume und Entlastungsbecken. Hört der Regen nicht auf, kommt es zum ungereinigten Überlauf in den Vorfluter. Dadurch werden häufig große Mengen an Rechengut in den Vorfluter eingeleitet, und dies führt zu äußerst unhygienischen Verunreinigungen durch schwimmfähige Stoffe wie Toilettenpapier, Hygieneartikel, Fäkalien, Kunststoff-Fetzen, usw. Teure Investitionen in Abwasserreinigungsanlagen werden so ad absurdum geführt. Darüber hinaus führen diese Stoffe auch zu Problemen in Regenüberlaufbecken (Verstopfung der Entleerungspumpen, Geruchsbelästigung, usw.). Um diesen Problemen entgegen zu wirken, kommen unsere Hochleistungssiebrechen RSW an den Entlastungsbauwerken zum Einsatz. Diese Siebrechen haben den beachtlichen Rückhaltewirkungsgrad von durchschnittlich 98 %, wie umfangreiche Messungen des Schwebstoffgehaltes vor und nach dem Siebrechen belegen.

Funktionsprinzip
Grundsätzlich strömt das Abwasser vom Schmutzwasserkanal durch den Siebrechen in den Entlastungskanal. Die am Siebrechen zurückgehaltenen Schmutzanteile werden durch einen Absterifmechanismus so weggeräumt, dass sie mit dem Abwasser zur Kläranlage gespült werden. Je nach Bauart wird der Rechen horizontal , von oben oder von unten angeströmt. Zum horizontal durchströmten Rechen ist zusätzlich eine geregelte Stauklappe lieferbar. Damit kann vorhandenes Stauvolumen optimal genutzt werden und die Anzahl der Entlastungen massiv reduziert werden.

  • Spaltweite: 4 mm
  • Werkstoffe: Edelstahl V2A / V4A